Rabenvögel verdrängen andere Vogelarten durch Zerstörung ihrer Gelege

 
 
Die Gelegeprädation, sei es durch Corviden, sei es durch Eichhörnchen, Igel oder andere Gelegeräuber wird von den Beutetierpopulationen seit vielen Jahrzehntausenden wirkungsvoll ausgeglichen. Diese Mechanismen wirken auch heute noch. Nicht zuletzt deshalb legen kleinere Vogelarten viele Eier und machen i.d.R. mehrere, z.T. bis zu 4 oder 5 Nachgelege oder Bruten in einem Jahr. 
Ein mit Gelegeprädation zusammenhängender Verdrängungseffekt von Populationen wurde bislang noch nie beobachtet. Und wenn sich einzelne Brutpaare in Folge der Gelegeprädation zukünftig ihre Brutplätze besser auswählen und zukünftig in versteckteren Bereichen brüten, ist dies eine der erfolgreichen Strategien der Beutetiere gegen ihre Prädatoren und keine Verdrängung. Feindvermeidungsstrategien funktionieren nur in ungünstigen Habitaten nicht ausreichend.
 
 
 
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