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Rabenvögel müssen reguliert und vergrämt werden um der zunehmenden Besiedlung von Wohngebieten entgegenzuwirken und weil sie die dortigen Singvogelbestände dezimieren |
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Die Rabenvögel haben sich in den städtischen Wohngebieten und den Dörfern einen Ersatzlebensraum erobert, nachdem ihr ursprüngliches Habitat entweder nicht mehr vorhanden ist oder aufgrund der anthropogenen Landschaftsveränderungen für sie unbewohnbar wurde. Außer daß die Tiere sich mit ihren Lautäußerungen bemerkbar machen, die manchen Mitbürger vielleicht stören könnten, sind keine wirklichen Schadwirkungen der Corviden in Siedlungen bekannt. Sie bereichern höchstens das Bild und erweitern die Liste der in unserer Nähe lebenden Wildtiere. Und daß Vogelstimmen als ganz elementare Lautäußerungen der Natur einen Schaden an uns Menschen verursachen, wird wohl niemand ernsthaft behaupten. Auch im Siedlungsbereich kommt der Habitatqualität die entscheidende Bedeutung für das Vorkommen und den Bestand kleiner Singvogelarten zu. Eine Dezimierung der städtischen Singvogelbestände kann den Corviden jedenfalls nicht angelastet werden, eher eine Gesunderhaltung durch gelegentliche Prädation. Wesentlich einschneidender in die Singvogel-Populationen greifen die als Haustiere so beliebten Hauskatzen ein, weil diese Adulte töten. Die Verluste, die von Gelegeräubern wie den Corviden verursacht werden, werden von den Populationen ohne weiteres verkraftet bzw. durch Nachgelege ausgeglichen, während ein Ersatz eines getöteten Altvogels als Brutpotential meist erst im nächsten Jahr erfolgt. |
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