Der Jahresvogel Elster ist Brutvogel in allen Landesteilen außerhalb zusammenhängender,
größerer Waldgebiete.
Dabei werden Heckengebiete und reich gegliederte Landschaften bevorzugt.
In den letzten Jahrzehnten verstärkt sich die Besiedlung städtisch geprägter
Räume im Gegensatz zur drastischen Abnahme der Bestände in der freien Landschaft.
Die Elster nutzt während des gesamten Jahres dieselben Habitattypen:
freie Feldflur mit Gehölzbeständen über offen strukturierte, kleine Wäldchen bis hin zum entsprechend strukturierten Siedlungsbereich des Menschen;
sie meidet das Innere von Waldungen.
Das typische Elsternhabitat weist Hecken oder Bäume als Neststandorte und freie,
möglichst kurzrasige Flächen zur Nahrungssuche auf.
Ursprünglich ein Vogel der freien Auen- und Agrarlandschaft, nisten derzeit wesentlich mehr Paare in der unmittelbaren
Nähe des Menschen als in der Feldflur. Diese Habitatverschiebung wird in allen
Lebensräumen der Elster in Mitteleuropa beobachtet. |