Eichelhäher (Garrulus glandarius)  

Brutpaardichte und Bruterfolg:

 
Die Brutpaardichten in Untersuchungsgebieten der Größenordnung 30 - 530 ha liegen zwischen 0,08 und 10 BP/Quadratkilometer; 
in hochproduktiven Optimalhabitaten kleinflächig bis zu über 50 BP/Qadratkilometer. 
Die großflächigen Dichten in lückigen Waldgebieten und Ortslagen liegen um 1 BP/Quadratkilometer.
Neben natürlichen Feinden und Extremwintern mit lokalen bzw. kurzfristigen Auswirkungen ist die direkte Verfolgung wesentlichster regionaler Verlustfaktor. 
Die derzeit fast überall günstige Bestandssituation ist aufgrund der hohen Bedeutung des Eichelhähers für das Ökosystem Wald vorteilhaft, so daß über die derzeitige Unterschutzstellung hinaus keine weiteren speziellen Schutzmaßnahmen erforderlich sind.
Es findet nur eine Jahresbrut statt mit Ersatzbruten nach Brutverlust. 
Der Nestbau beginnt im März und das Ausfliegen der Jungen geschieht meist im Juli. 
Der Familienverband hält ca. noch einen Monat nach dem Ausfliegen zusammen. 
Der Bruterfolg liegt im Mittel bei etwa 1-2 Jungen/BP.
 
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